Advocatus Diaboli

An dieser Stelle sollen einige Einwände diskutiert werden, die auf den ersten Blick gegen SQRIBE sprechen:

Einwand 1: Systeme wie SQRIBE rauben den traditionellen Stadtführern die Existenzgrundlage.

 

Themenführungen – etwa „Nachtwächterführungen“ oder „Dr. Frankensteins Mystery Tour“ (Ingolstadt), „Passaus Glanz und Elend“, „Auf den Spuren des Dritten Manns“ (Wien) bieten etwas, das sQRibe nie vermitteln kann: Illusion – durch theatralische Ausschmückung schicken sie die Teilnehmer auf eine Zeitreise (Gruseln inklusive).

Einwand 2: Was kann  SQRIBE, was nicht ein eloquenter Stadtführer auch kann?

Ein guter Stadtführer kann viel: Er kann über Historie und Kunstgeschichte berichten, Anekdoten einflechten, lokale Geheimnisse erzählen, das Gruseln lehren – aber eines kann er nicht: Geschichte sichtbar machen. Es macht einen Unterschied, ob man die Bilder der Wochenschau von 1954 über das Hochwasser in Passau sieht oder ob nur jemand darüber berichtet und dabei ein altes Foto hochhält.

Einwand 3: Es gibt schon so viele Apps für mobile Touristeninformation, da braucht man nicht noch ein weiteres System.

In den meisten Stadt-Apps, die es derzeit auf dem Markt gibt, werden Sehenswürdigkeiten mit trockenen Sätzen aus dem Lexikon abgehandelt. sQRibe dagegen arbeitet mit historischen Bildern, zeitgenössischem Pressematerial und alten Filmausschnitten aus Wochenschauen und verarbeitet dieses Material zu kurzweiligen Filmen. Wissen soll dabei so umfassend und spannend vermitteln werden, wie in einer Doku. 

Einwand 4: Bei den QR-Codes handelt es sich um eine veraltete Technik, die durch iBeacons, AR (Augmented Reality) und Goggles  abgelöst wird.

Wichtiger als die Technik ist für sQRibe der Inhalt und seine Aufbereitung. Wenn der Inhalt stimmt, kann man ohne großen Aufwand auch auf neue Techniken umstellen – als Ersatz oder in Ergänzung.

 

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